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Weiterhin bedankt sich die
FF Berg bei allen Helfern, Organisatoren
und Teilnehmern für Ihre unermüdliche Mithilfe
sowie Teilnahme. Nur so konnte ein rundum
gelungener Wettbewerb ausgerichtet werden!
Pressebericht der
Frankenpost vom 21.09.2011
von
Sandra Hüttner
Knoten und Kuppeln gegen die Zeit
"Zum Jugendleistungsmarsch in Berg reisen viele
Nachwuchsfeuerwehrler aus dem ganzen Landkreis an. Vier Teams messen sich im
Oktober im Bezirksentscheid mit den besten Gruppen Oberfrankens.
Berg - Im Landkreisentscheid des
Jugendleistungsmarsches der Nachwuchsfeuerwehren hat eine Gruppe aus Helmbrechts
mit nur acht Fehlerpunkten den ersten Platz erreicht. Damit hat sich das Team
"Helmbrechts 1" für die nächste Runde auf Bezirksebene qualifiziert.
Außerdem werden die Teams "Berg 1" (zweiter Platz mit 13 Fehlerpunkten),
Helmbrechts 2 (dritter Platz und 18 Fehlerpunkte) sowie Lichtenberg (vierter
Platz mit 19,5 Fehlerpunkten) den Landkreis im Bezirksentscheid in Bad
Staffelstein vertreten. Dort messen sich am Samstag, 1. Oktober,
Nachwuchsfeuerwehren aus ganz Oberfranken.
Guter
Ausbildungsstand
Zurück zum Landkreisentscheid nach Berg: Am Samstag traten 76
Nachwuchsfeuerwehrler aus dem ganzen Landkreis in 19 Teams zu viert mit je einem
Betreuer an. Den Wettbewerb richtete die Freiwillige Feuerwehr Berg mit ihrem
Kommandanten Gunther Schaller aus. Den Ablauf des Jugendleistungsmarsches
unterstützten die sieben Ortsteilwehren des Berger Winkels, die das technische
Gerät zur Verfügung stellten und einzelne Stationen betreuten.
Der Jugendleistungsmarsch galt als Qualifikation für den Bezirkswettkampf.
Den Jugendlichen wurde auf der vier Kilometer langen Strecke in Berg an zwölf
Stationen einiges abverlangt. Mit den gezeigten Leistungen bewiesen aber alle
einen guten Ausbildungsstand. Start und Ziel war das Feuerwehrgerätehaus der
Berger Wehr. Von hier aus ging es mit einer Karte quer durch die Gemeinde. Die
Teilnehmer mussten außerdem Fragen beantworten, etwa zum Einsatz der
Feuerwehren, zu Brandklassen oder Löschmethoden.
An Praxisstationen mussten sie beispielsweise Rettungsknoten anlegen,
Schläuche ausrollen, Rohre verlegen, Leinenbeutel werfen und
Ausrüstungsgegenstände zuordnen. Die Teilnehmer mussten bei allen Aufgaben
strenge Regeln und vor allem zeitliche Vorgaben einhalten.
An manchen Stationen verfolgten interessierte Zuschauer das Geschehen und
zollten den jungen Feuerwehrlern damit Anerkennung für ihre Einsatzbereitschaft.
An jeder Station agierten Kreisbrandmeister aus dem gesamten Landkreis als
Schiedsrichter. Trotz Wettkampfstresses war nach der Rückkehr zum
Feuerwehrgerätehaus Gelegenheit für kurzweilige Unterhaltung: Um den
Jugendlichen die Zeit bis zur Siegerehrung zu verkürzen, hatte die Feuerwehr
Berg eine "Gaudistation" eingerichtet. In Zweierteams hüpften die Jugendlichen
im Sack um Pylone. Das Team "Martinlamitz 1" hatte mit einer Zeit von 22
Sekunden in diesem unterhaltsamen Wettkampf die Nase vorn, gefolgt von dem Team
"Konradsreuth/Oberpferdt" mit 27 Sekunden und dem Team
"Martinlamitz/Quellenreuth" mit 28 Sekunden.
Dank für die
Leistung
Die offizielle Siegerehrung zum Landkreisentscheid leiteten
Kreisbrandinspektor Willi Zemsch, Kreisbrandmeister Rüdiger Lang, der Berger
Kommandant Gunther Schaller sowie Bürgermeister Peter Rödel, die sich in ihren
Grußworten für die gezeigten Leistungen und die investierte Zeit bedankten.

Foto:
©2011 Sandra Hüttner, Frankenpost
Um einen fairen Wettkampf der Jugendlichen zu garantieren, war eine
Wettkampfleitung zusammengestellt worden, die nach Rückkehr aller Gruppen die
Auswertung vornahm, Fehlerpunkte addierte und das Gesamtergebnis
feststellte.
Unterwegs hatte es zwei kleinere Unfälle gegeben, die aber einen glimpflichen
Ausgang fanden. Die Veranstaltung begleiteten die "Helfer vor Ort" aus Berg,
sodass schnell Hilfe an Ort und Stelle war. Zur Sicherheit kamen die beiden
Jugendlichen in ärztliche Behandlung, konnten aber bald wieder nach Hause.
Eine besondere Ehrung erhielt Gerhard
Schmidt, Kreisbrandmeister für den Bereich Schwarzenbach an der Saale und
Oberkotzau. Er erhielt für sein Engagement und seinen Einsatz in der
Jugendarbeit die Ehrennadel der Jugendfeuerwehr Oberfranken in Silber. Der
Kreisbrandmeister für Jugend, Rüdiger Lang, heftete dem verdienten Feuerwehrler
die Ehrennadel an Revers und überreichte die Urkunde. Wie Lang sagte, war
Schmidt bei vielen Wettbewerben als Schiedsrichter vertreten. Er verstehe es,
mit seiner positiven Art die Jugendarbeit anzukurbeln und Jugendliche für die
ehrenamtliche Arbeit in den Feuerwehren zu gewinnen."
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