Berg - Große Freude hat
kürzlich bei der Feuerwehr in Berg geherrscht: Die Stützpunktwehr hat ein
weiteres Einsatzfahrzeug in Betrieb genommen. Ehrenkreisbrandmeister Manfred
Peetz hatte sich im Vorfeld für die Anschaffung stark gemacht.
Peetz gehört dem Internationalen Feuerwehr-Führungs- und Offiziersverein 50
Plus (IFFOV) an, dessen Mitglieder heuer im Juni zum Kameradschaftstreffen in
Berg zusammengekommen waren. Der Verein hat es sich unter anderem zur Aufgabe
gemacht, gebrauchte Fahrzeuge an Wehren zu vermitteln. So brachte Peetz zusammen
mit dem IFFOV-Vorsitzenden Peter Krick das Anliegen der Berger Wehr im Verein
mit Erfolg vor.
Nachdem auch die Kostenfrage geklärt war - das Auto wird je zur Hälfte von
Feuerwehrverein und Gemeinde Berg bezahlt - stand dem Kauf nichts mehr im Weg.
Bürgermeister Peter Rödel dankte in diesem Zusammenhang den Berger Bürgern, die
beim Hallenfest der Wehr für den richtigen Umsatz sorgten, der dann wiederum
auch solche Investitionen ermögliche. "Unsere Wehr braucht eine gute Technik,
damit sie helfen kann", sagte der Bürgermeister. Die Stützpunktwehr sei jetzt
gut ausgerüstet. Ein besonderes Lob zollte Rödel den Feuerwehrmännern: "Die
Kameradschaft ist in unserer Berger Wehr ganz besonders ausgeprägt."
IFFOV-Vorsitzender Peter Krick sagte, das weitere Fahrzeug sei eine
hervorragende Anschaffung und auch für den Mannschaftstransport bestens
geeignet. Krick hatte außerdem zwei Funkgeräte mitgebracht, die er an Kommandant
Gunther Schaller überreichte. Das neue Auto wird, wie Schaller sagte, künftig
vor allem den Hadermannsgrüner Aktiven gute Dienste erweisen: Die Löschgruppe
kann mit diesem Fahrzeug nachrücken. "Wir werden es aber auch für unsere
Jugendlichen nutzen, die noch keinen Führerschein haben."
Ehrenkreisbrandmeister Manfred Peetz freute sich bei der Schlüsselübergabe
besonders darüber, dass die Berger Wehrleute ihre neueste Errungenschaft so gut
"in Schuss halten". Das Auto sei regelrecht aufgepeppt worden und außerdem
laufend unterwegs. Dies bestätige nicht zuletzt den Sinn und die Notwendigkeit
der Anschaffung, sagte Peetz.