Schauübung 2026

Brand in Scheune | 6 vermisste Personen im Wohnhaus

Übungslage:

  • Brand landwirtschaftliches Anwesen, B4 alarmiert
  • Brand in Scheune mit Ausdehnung ins Wohnhaus, 6 vermisste Personen
  • 4 Einsatzabschnitte: Menschenrettung/Innenangriff, Riegelstellung oben, Riegelstellung Hofseite, Wasserförderung 
  • um Löschwasserbedarf sicherzustellen: Lange Schlauchstrecke zum Löschwasserbehälter in Ortsmitte
  • Teilnehmer: Feuerwehren Gemeinde Berg, Feuerwehr Naila, BRK Bereitschaft Berg 

Quelle: Amtliche Bekanntmachungen der Gemeinde Berg in „Wir im Frankenwald“ vom 13.06.2026 | Autorin: Sandra Hüttner

Den Auftakt des traditionellen Hallenfestes der Berger Stützpunktwehr bildete die gemeinschaftliche Schauübung, an der neben den Ortsteilwehren de Berger Winkels auch die Nailaer Wehr mit der Drehleiter zur Menschenrettung und späteren Brandbekämpfung „von oben“ teilnahm.

Als Übungsobjekt diente das ehemalige landwirtschaftliche Anwesen Herrmann, dass nun der Familie Würtemberger gehört. Bei der anschließenden Übungsbesprechung gab es Dank für die Bereitstellung. „Das ist nicht selbstverständlich.“ Als Einsatzleiter agierte Sebastian Brandler, Kommandant und Kreisbrandmeister Maximilian Schaller als Übungsbeobachter. Angenommen war ein Brand im früheren Stall, der rasch auf das Wohnhaus übergriff. Sechs vermisste Personen (darunter ein Dummy) galt es zu retten. Unter realitätsnahen Bedingungen gingen mehrere Atemschutztrupps gleichzeitig zur Menschenrettung und Brandbekämpfung ins Gebäude. Unterstützt wurden die Maßnahmen durch den Einsatz der Drehleiter, die zur Rettung aus dem Dachboden zum Einsatz kam und wenig später zur Brandbekämpfung mit dem Wenderohr aus luftiger Höhe.

In der Schauübung war auch die BRK-Bereitschaft Berg eingebunden, anderen Einsatzkräfte die Brandchützer die geretteten Personen zur weiteren Versorgung übergaben. Für einen reibungslosen Übungsablauf war die ortsdurchführende Staatsstraße in einem Teilabschnitt gesperrt, der Verkehr wurde über Hadermannsgrün umgeleitet. Die Wasserversorgung erfolgte über den Löschwasserbehälter in der Ortsmitte und von zwei Hydranten in der Hadermannsgrüner Straße und Windmühlenweg.

Bei der anschließenden Übungsbesprechung auf dem Festgelände am Feuerwehrgerätehaus dankte 1. Bürgermeister Sebastian Kant allen Einsatzkräften für ihre Teilnahme und ihren Einsatz und betonte, dass solche Schau- und zugleich Gemeinschafts-übungen wichtiger Bestandteil der Ausbildung sind und zudem einen wertvollen Beitrag zur Einsatzbereitschaft von Feuerwehr und Rettungsdienst leisten. Einsatzleiter Sebastian Brandler erläuterte den Gästen das Übungsszenario und den Ablauf, wenig später Kommandant Schaller seine Beobachtungen. „Die Übung ist Beweis dafür, dass alle Rädchen erfolgreich ineinandergreifen.“ Durch das engagierte Zusammenwirken aller Einsatzkräfte konnte das angenommene Einsatzszenario erfolgreich und professionell abgearbeitet werden.

Dann ging es zum Festbetrieb über, für die Kinder stand eine Hüpfburg parat. Auch kulinarische Verköstigung war geboten und am späteren Abend öffnete die legendäre Status-6-Bar ihre Pforte. Der Festsonntag startete mit einem Weißwurstfrühschoppen und nachmittags war zum Festbetrieb geladen, für die kleinen Gäste mit Kinderspielen und Hüpfburg.